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Kabel Deutschland-Aktie: Kunden schauen regelmäßig in die Röhre


06.07.2012
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen Anlegern, bei der Aktie von Kabel Deutschland (ISIN DE000KD88880 / WKN KD8888) abzuschalten.

Die Kunden von Kabel Deutschland würden regelmäßig in Röhre gucken, während andere Kabel- und Satellitennetzbetreiber ihren Nutzern neue Sender zügig zur Verfügung stellen würden. Das Unternehmen pokere immer wieder mit den Programmanbietern und das meist zulasten der eigenen Kundschaft. Da sei es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen den kostenlosen Satellitenempfang bevorzugen würden.

Mit der Blockade der neuen HD-Sender von ARD und ZDF sorge der Konzern ebenfalls nicht für erfreute Gesichter bei seinen Nutzern. Bisher würden die drei großen Kabelnetzbetreiber von den öffentlich-rechtlichen sowie von den privaten Sendern Gebühren für die Einspeisung der Programme erhalten. Allerdings würden diese Zahlungen ab dem kommenden Jahr teilweise ausfallen, zumindest wenn es nach dem Willen von ARD und ZDF gehe. Diese hätten nun beschlossen, ab 2013 keine weiteren Einspeisegebühren mehr zu zahlen. Und auch bei den Privatsendern mehre sich der Widerstand. Als Reaktion darauf verweigere Kabel Deutschland zum Teil die Einspeisung neuer Kanäle.


Insgesamt erhalte die Gesellschaft rund 100 Mio. Euro pro Jahr an Gebühren. Angesichts eines Gesamtgewinns von 159 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr, würde ein Ausbleiben dieser Zahlungen den Gewinn erheblich belasten.

Die Freude über die kürzlich angekündigte Übernahme von Tele Columbus dürfte ebenfalls bald verflogen sein. Im sowieso schon von regionalen Monopolen geprägten deutschen Kabelmarkt würde ein Zusammenschluss zweier Anbieter den Wettbewerb noch weiter schwächen. Daher sei auch ein völlig Verbot der Übernahme durch die Kartellwächter denkbar. Zumindest dürfte es aber massive Auflagen geben.

Nach Meinung der Experten von "Der Aktionär" sollten Anleger bei der Aktie von Kabel Deutschland abschalten und auf eine Korrektur bis 38 Euro setzen. Das Kursziel sehe man bei 36,50 Euro und ein Stopp sollte bei 55,00 Euro platziert werden. (Ausgabe 28) (06.07.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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